Bert Papenfuß wurde 1956
geboren und war gelernter Elektronikfacharbeiter sowie überzeugter
Rocker. Er gehört wie Henrik Gericke der Literaturszene von Prenzlauer
Berg an, die sich Ende der 70er Jahre aus Literaten, Musikern und
anderen Künstlern formte. Dass man ihn auch die dichtende
Lederjacke vom Prenzlauer Berg nennt, trägt er mit Fassung.
1998 wird ihm der Erich-Fried-Preis verliehen. Ein Jahr später
eröffnet er in Berlin die Tanzwirtschaft Kaffee Burger
und veranstaltet verschiedene Events, darunter auch Lesungen u.a.
Wladimer Kaminers, dessen mittlerweile legendäre Russendisko
dort ebenfalls beheimatet ist. Unermüdlich bietet er v.a. nordosteuropäischen
Bands Auftrittsmöglichkeiten.
Papenfuß veröffentlicht weiterhin zahlreiche Gedichte und
Pamphlete, schreibt den Fortsetzungroman Tanzwirtschaft
und ist Redaktionsmitglied der anarchistischen Zeitschrift Gegner.
Beim Punk! Kongress wird er Henrik Gericke,
Michael Pankow Boehlke und Ronald
Galenza die richtigen Fragen zum Thema OSTpunk! stellen. |
www.basisdruck.de
www.galrev.com
www.kaffee-burger.de
Als Anarchist habe ich mich immer anti-politisch verstanden,
d.h. für mich ist das Feld des Politischen kein Ort, wo es das
Potenzial gibt, Gesellschaft verändern zu können, sondern
ein Ort, wo man immer wieder bloß ins Politische zurückfällt
und über diese Grenze nicht hinwegkommt. Bert
Papenfuß in Stadtrevue Köln
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