Musiker, Autor, Provokateur, Neoist,
Plagiarist oder Kunstterrorist? Auf Stewart Home treffen viele Bezeichnungen
zu. Punk trifft es aber wohl am besten; vorausgesetzt, man definiert
Punk schlicht als kulturelle Anarchie.
Schon mit 14 Jahren spielte er in einer Punkband und gab ein Fanzine
heraus. Bekannt wurde er allerdings erst, als er Punk den Rücken
kehrt und sich der Anti-Kunst-Bewegung der Neoisten anschloss.
Mit einem drei Jahre dauernden Kunststreik protestierte er Anfang
der 90er Jahre gegen die Kommerzialisierung von Kunst.
Neben Veröffentlichungen zu Kunst der Avantgarde schrieb Home
zahlreiche Patchwork-Pulp-Romane: Eine wilde Mixtur aus Pop,
Sex und Trash. Zum Thema Punk erschien von ihm 1995 Cranked
Up Really High, ein sehr persönlicher und kontrovers
diskutierter inside account on punk rock, der sich wütend
über den zunehmend akademischen Diskurs äußert.
Beim Punk! Kongress wird er seine Ansichten zu Punk als subversive
Kunstform diskutieren. mehr...
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What was Punk if not a media hype? It was empty, shallow and trivial
and that was its greatness! Stewart
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